iStock-921026124-1-e1568922804448-1024x770_v3

Anonyme oder nicht anonyme Eizellspende

Bevor eine Eizellspende stattfinden kann, müssen sich Spenderin und Empfängerin für die gewünschte Form entscheiden. Hier beschreiben wir die vier möglichen Formen. Unser Team von erfahrenen Spezialisten kann Sie umfassend zur Eizellspende beraten. Buchen Sie am besten ein Erstgespräch, in dem alle Ihre Fragen besprochen werden können.

Aleris Fertility Womne Looking Outside

Anonyme Eizellspende

Bei einer anonymen Eizellspende erhält die Empfängerin/das Empfängerpaar nur ein Basisprofil, das folgende Angaben zu der Eizellspenderin enthält: Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße, Gewicht, Blutgruppe und Alter. Sofern es aus medizinischen Gründen erforderlich ist, können auch Angaben zur Blutgruppe der Eizellspenderin eingeholt werden. Darüber hinaus kann bei einer anonymen Eizellspende das Alter der Eizellspenderin angegeben werden.

Die Anonymität ist wechselseitig, d. h., dass auch die Eizellspenderin keine Angaben zur Empfängerin/zum Empfängerpaar und eventuell geborenen Kindern erhalten kann.

aleris-fertility-kid-dresser-1024x768

Nicht anonyme Eizellspende

Eizellspenderin mit erweitertem Profil

 Bei der Eizellspende mit erweitertem Profil willigt die Eizellspenderin ein, dass die Empfängerin/das Empfängerpaar über das Basisprofil hinaus zusätzliche Informationen zur Eizellspenderin erhält, beispielsweise zu deren Bildung, eine Stimmprobe, Babyfotos o. Ä. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Eizellspenderin bestimmt, welche zusätzlichen Angaben sie machen möchte. Für die Eizellspenderin ist hierbei zu bedenken, dass zusätzliche Informationen dazu führen können, dass ein eventuell entstehendes Kind die Identität der Eizellspenderin über das Internet o. Ä. ermitteln kann.

Es ist jedoch zu keinem Zeitpunkt möglich, Angaben zur Identität der Eizellspenderin zu erhalten. Umgekehrt kann auch die Eizellspenderin nie Informationen über Kinder erhalten, die aus der Behandlung mit den gespendeten Eizellen entstanden sind.


Offene Eizellspende

Bei der offenen Eizellspende ist der Empfängerin/dem Empfängerpaar die Identität der Eizellspenderin zum Zeitpunkt der Spende nicht bekannt. Die Eizellspenderin hat jedoch mit dem Kinderwunschzentrum vereinbart, dass es ab einem von ihr festgelegten Zeitpunkt möglich ist, Informationen zu ihrer Identität zu erhalten. Diese Informationen erhält die Empfängerin/das Empfängerpaar oder das Kind auf Anfrage bei Aleris Fertility. Eine übliche Form der offenen Eizellspende besteht in der Vereinbarung, dass nur das Kind die Identität der Eizellspenderin erfährt, wenn es die Volljährigkeit erreicht hat (18 Jahre).


Bekannte Eizellspenderin

Bei dieser Form der Spende kennt die Empfängerin/das Empfängerpaar die Identität der Eizellspenderin zum Zeitpunkt der Spende. Die Eizellspenderin spendet Eizellen an eine Empfängerin/ein Paar, deren/dessen Identität ihr zum Zeitpunkt der Spende bekannt ist.

 

Partner Eizellspende

Bei der Eizellenspende im Partnerverfahren erhält eine Partnerin Eizellen von der anderen. Die Identität der Spenderin ist somit bekannt. Diese Form der Spende wird von lesbischen Paaren genutzt, bei denen eine Partnerin die Eizelle spendet, die mit Spendersperma befruchtet und anschließend der anderen Partnerin eingesetzt wird. Bei der Eizellenspende im Partnerverfahren müssen sich beide Partner einer entsprechenden Untersuchung und Behandlung in der Kinderwunschklinik unterziehen.

 

ALERIS HAMLET INTERIOR V065

Informationen zu Erbkrankheiten

Laut dem dänischen Gesetz über assistierte Befruchtung sind wir verpflichtet, Sie über Folgendes aufzuklären:

„Bei der Auswahl von Spendern/Spenderinnen soll das Risiko der Vererbung von Erbkrankheiten, Fehlbildungen u. a. möglichst begrenzt werden, indem nur auf Spender/Spenderinnen zurückgegriffen wird, die angegeben haben, dass es ihres Wissens keine solchen erblichen Risiken in ihrer Verwandtschaft gibt, und die von einer erfahrenen medizinischen Fachkraft hierzu befragt und untersucht wurden. Trotz dieser besonderen Vorsichtsmaßnahmen sind erbliche Risiken nicht ganz ausgeschlossen. Sollten beim Kind bei der Geburt oder in den ersten Lebensjahren Erkrankungen u. Ä. auftreten, für die eine erbliche Ursache denkbar ist, ist es deshalb wichtig, dass Sie dies dem Kinderwunschzentrum mitteilen, damit eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, ob weiterhin auf den Spender/die Spenderin zurückgegriffen werden kann. Dasselbe gilt, wenn Sie erfahren, dass eine Infektion übertragen wurde. Auch wenn der Spender/die Spenderin negativ auf ansteckende Erkrankungen wie HIV und Hepatitis getestet wurde, besteht immer ein Restrisiko, und alles lässt sich nicht untersuchen.“

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.

ALERIS HAMLET INTERIOR V080 2 Aspect Ratio 4x3

Kommen Sie zu einem Gespräch zu uns

rufen Sie uns an +45 38 17 07 40 oder Kontaktieren Sie uns